Home Blog erstellt am: : 08/06/08 Zuletzt aktualisiert : 30/05/10 17:03 / 55 veröffentlichte Einträge
 

Der Mentale Teil

Der Winter, der Arsch - Eine Reflexion  (Der Mentale Teil) Verfasst: Sonntag, den 17. Januar 2010 12:14

Im Winter ist es kalt, das Stadion ist zu und alle sind gern im warmen. Alles keine Ausreden um nicht nach draußen zu gehen, richtig. Ich muss eingestehen, dass ich eine der Pussys bin die im Winter nicht gerne trainieren. Ich bin immerhin soweit das zuzugeben, jetzt kommt der nächste SChritt : Es zu ändern.

Ich werde ab jetzt jeden Tag mindestens eine Stunde trainieren gehen. Das ist kein guter Vorsatz, das ist notwendig, wenn ich mich irgendwie verbessern möchte. Den Frontflip werde ich draußen in den Sandkasten weiterhin versuchen, an den Stangen meiner Homespots ein bisschen effizienteres versuchen und natürlich mir eine Tageschallenge stellen.

Montag : Einmal hin und zurück hangeln an dem Garagenvorsprung

Dienstag : Mindestens 25 Frontflips, wenn möglich Backflip versuchen

Mittwoch : 50 Rollen, meine Technik ist nach wie vor grausig

Donnerstag : Handstand üben, Armsprung üben

Freitag: Den Sprung an der OEG Haltestelle ziehen, seit einem Jahr könnte ich den schon geschafft haben

Samstag : Ruhetag

Sonntag : Halle, Ziel von letztem mal (50 Fr, 30 B, 20 Gain)

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Gott und Philosophie  (Der Mentale Teil) Verfasst: Donnerstag, den 02. Juli 2009 20:43

Blog von forerunner-parkour : Parkour - Meine Fortschritte, Ideen, Anleitungen, Gott und Philosophie

Gott ist ein Versuch den menschlichen Dualismus (Grundlage der Frage , dadurch des Sprechens) aufzubrechen um so eine Antwort auf Fragen zu bekommen, auf die man keine Antwort bekomen kann. Was ist der Sinn des Lebens, was kommt danach, was davor ?
Früher haben menschen z.B. Thor mit dem hammer für den Donner erfunden.
Heute sind wir moderner, alles worauf die Forschung keine Antwort geben kann, versuchen wir dennoch herauszufinden.

Philosophie und das Teilgebiet Ethik müssen meiner Meinung nach aber scheitern.
Ich kann es nicht beweisen, da Sprache mein Mittel ist:
Aber ich denke, dass wir alle verschiedene Denkstrukturen haben, was allein schon vom Bau des Gehirns bedingt sein könnte. Diese Denkstrukturen kann man nicht ausdrücken, mann kann nur versuchen Eckpunkte in dem Muster zu suchen die andere Menschen auch haben. Sprache zum Beispiel.
Ohne ist keine verständigung möglich. Aber die Frage ist: Verstehen wir denn alle gleich ? Nur aufgrund der Sprache, ja da wir die nötigen genormten Strukturen einhämmern. Ohne ist keine Zusammenleben auf Dauer sehr angenehm, bis ziemlich schwierig. Mathematik hat der Mensch auch nur erfunden, ein Versuch die Logik auszudrücken. In der Natur kann man 2+2 = 4 als Gesetzt nicht zwingend sehen. Wir sagen es ist so, weil wir so denken müssen.
Der mathelehrer würde sich bestimmt freuen neue Einheiten in der klassenarbeit zu sehen ;)

Zurück zur Philosophie :
Sie ist der Versuch komplexe Zusammenhänge so einfach als möglich zu erklären und zu definieren. Dadurch werden viele andere Bereiche beeinflusst.
Doch da wir gezwungenermaßen vom Dualismus ausgehen (Ja/Nein, Richtig/Falsch) scheitert das System an verworrenen Dingen die viele bislang unbewiesene Tatsachen beinhalten.
Menschen sind alle Subjektiv. Das absolut Objektive wird von der Religion als Gott bezeichnet, in der Forschung als Ergebniss.
Können wir etwas überhaupt objektiv festhalten ? Dafür sind alle teile der Subjektivität nötig. Diese kann man nicht stellen, da wir alle nur Menschen sind.
Ich denke dass leben ist einfach makel belastet. Trotzdem streben wir stets nach maximaler Qualität (Absoluter Sinn des Lebens, Idealbild), welche von nur sehr wenigen tangiert wird (Mönche, meister von bereichen).

Wir Menschen haben uns eine Basis mit der Forschung geschaffen auf der wir argumentieren. Eine künstliche, die überhaupt nicht schlecht ist.
Nur bin ich der Meinung dass Ethik und Philosophie nichtig sind.

Religion macht Hoffnung, wo terra novus bislang unentdeckt weilt.
Aber ich benutze selber das Mittel sprache, wenn ihr meint ich rede Bullshit, dann bleibt bei eurer Meinung (Achtung Falle) ;P

meine Gedankenergüsse für Heute.
Grüße
Robert

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Franz Kafka  (Der Mentale Teil) Verfasst: Montag, den 28. Juli 2008 12:46

Wege entstehen dadurch, dass man sie geht.

 Franz Kafka                   

Ich finde, dass dieses Zitat sehr gut zu Parkour passt.

Ist es nicht so, (oder sollte es nicht so sein) dass jeder Traceur seinen eigenen Weg geht ? Natürlich hat jeder seine eigenen Anforderungen an seinen Weg, die einen wollen schnell vorankommen, die anderen sind froh wenn sie ankommen. Doch muss man bei all der Hektik auch beachten, dass jede Bewegung sitzt, jede Landung sicher und schmerzfrei ist und bleibt.

Wir Anfänger (ich nehme mir einmal das Recht für uns zu sprechen) haben doch eigentlich überhaupt kein Problem mehr : Die Techniken gibt es schon, Erfahrungen werden im Internet angelesen. Doch gehen wir damit unseren Weg ?

 

Dieser Gedanke wurde auch von Blane aufgegriffen. Auf dessen Blog habe ich seinen Artikel über das Problem der eigenen Wege gelesen. Und danach hat es klick gemacht. Er sprach das Problem an, dass die ganzen Anfänger nur einen von David Belle geebneten Weg entlagnstürmten, mit dem Ziel besser als andere zu sein. Doch das sollte nicht Sinn von Parkour sein. Wir sollen uns selber befreien. Wir sollen selbst lernen und eigene Erfahrungen sammeln.

Erst nachdem ich eine Nacht darüber geschlafen hatte, habe ich verstanden was er meint. Ich frage gar nicht mehr nach neuen Techniken, ich probiere sie einfach aus. Dabei gibt es keine Ideale, nur deinen eigenen Weg.

In diesem Sinne,

Keep on training

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Was ist Parkour ?  (Der Mentale Teil) Verfasst: Freitag, den 18. Juli 2008 12:27


Ich trainiere oft und gerne. Natürlich an und auf öffentlichen Spots. Manchmal fragen Passanten "Was ist das was du hier machst ?"         "Das ist Parkour"

Doch was ist Parkour genau ? Laut Definition : "Parkour ist die effiziente Flucht und Überwindung ohne Beschädigung der Hindernisse, ohne Hilfsmittel" Ohne Hilfsmittel. Sind Handschuhe schon Hilfsmittel ? Wo können wir ausgrenzen was Hilfsmittel sind ? Schuhe sind genauso Hilfsmittel wie Kleidung.  Menschen benutzen seit jeher Hilfsmittel. Also können wir sagen, dass alles was alltäglich und für jeden Verfügbar kein Hilfsmitttel ist, sondern europäischer Lebensstandart.

Nächster Punkt : Wann ist etwas Parkour ? Wenn ich über eine Mauer springe oder den schnelleren Weg aussenherum nehme, ist das dann auch Parkour ? Macht man nur Parkour wenn man es trainiert oder  fasst Parkour alle Bewegungen ein die mit Effizienz und Überwindung ohne Hilfsmittel zu tun haben ? Eine Mauer. Ich kann drum herum laufen obwohl ich Parkour trainiere. Ich kann drauf klettern ohne Parkour zu trainieren. Ich kann auch auf sie herauf klettern ohne Parkour zu kennen. Ist es dann trotzdem Parkour ? Wenn ich einen Salto drüber mache ist das dann wiederrum Freerunning ? Diese beiden Sportarten haben keine klaren Grenzen und Übergänge. Das Wesen von Parkour kann man so einfach nicht begreifen.

Appropos. Das Wesen. Die Seele macht einen Menschen aus. Das Wesen macht etwas aus, gibt ihm einen Sinn. Aber was ist Sinn ? Indem wir etwas einen Namen geben nehmen wir ihm einen Teil. Was wäre denn wenn ein Kind lernen würde dass Grün Blau ist ? Es gäbe für es keinen Unterschied. Namen definieren. Doch indem wir etwas zu definieren versuchen, verliert es den Spielraum der Phantasie. Und allein unsere Phantasie wird nie jemand begreifen können. Und falls doch, was ist die Welt noch mit einer definierten Phantasie.

Doch um auf Parkour zurückzukommen. Wir haben dieser Lebenseinstellung ( für mich ist es eine) diesen Namen gegeben um sie definieren zu können. Doch ich finde jeder sollte sein eigenes Wesen in Parkour mit den Augen seiner Phantasie sehen.

Das ist es nämlich was Parkour ausmacht.

 

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